Sprachregeln
0 Sprechen Sie in der Ich-Form -- Äußerungen, die nur auf andere gerichtet sind (Du-Sätze), sind meist Vorwürfe oder Anklagen, die als Auslöser für Gegenangriffe oder Rechtfertigungen wirken.
0 Sprechen Sie über konkrete Situationen -- Verallgemeinerungen (immer, nie, ständig, nur du) rufen Widerspruch hervor und lenken vom eigentlichen Inhalt - der konkreten Situation - ab.
0 Sprechen Sie konkretes Verhalten an, so vermeiden Sie es, dem anderen negative Eigenschaften wie "unfähig", "verbohrt" oder "typisch", " immer wenn .. " zuzuschreiben.
0 Bleiben Sie beim Thema, sonst läuft das Gespräch schnell auf "alten Geleisen" und droht zu eskalieren.
0 Sprechen Sie offen. Wenn Sie Ihre Gefühle und Bedürfnisse direkt äußern, lassen sich Anklagen und Vorwürfe vermeiden.
0 Zeigen Sie, daß Sie zuhören durch Nicken, eine dem Partner zugewandte Körperhaltung und durch Ermutigungen wie: "Ich würde gern mehr darüber hören" zeigen Sie, daß Sie Ihrem Gegenüber Respekt und Interesse entgegenbringen. Sprechen sie ruhig mit offenen Händen.
0 Fassen Sie Gesagtes zusammen. Wiederholen Sie mit ihren eigenen Worten, was der Partner gesagt hat. So können Mißverständnisse vermieden werden.
0 Stellen Sie offene Fragen. Fragen Sie gezielt nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Ihre Fragen sollten das Gesagte nicht interpretieren. (Nicht: "Das liegt an deiner Unsicherheit!" ( Feststellung, sondern "Warst du denn unsicher?" Hoffnung !)
0 Loben Sie gutes Gesprächsverhalten Ermutigen Sie Ihren Partner, wenn er sich offen und verständnisvoll verhalten hat (z. B.: "Das freut mich sehr, daß du mir das so klar und offen gesagt hast.")
0 Sagen Sie, wie sie das Gesagte empfinden Es läßt sich nicht vermeiden, daß Äußerungen verletzend sind oder wütend machen. Sprechen Sie mit dem Partner über ihre negativen oder auch positiven Gefühle.